Ordnung und Stil im Bad müssen nicht teuer oder kompliziert sein. Seifenspender aus Kunststoff oder Glas werden oft gekauft, doch sie sind meist kurzlebig und wenig nachhaltig. Eine einfache, kreative und zugleich umweltfreundliche Alternative liegt direkt in der Küche: alte Konservengläser. Mit ein paar Handgriffen lassen sie sich in praktische und dekorative Seifenspender verwandeln – individuell, langlebig und perfekt für das Badezimmer.
Warum Konservengläser ideal für Seifenspender sind
Konservengläser sind robust, vielseitig und in fast jedem Haushalt vorhanden. Sie haben eine gleichmäßige Form, lassen sich leicht reinigen und wirken durch ihre klare Struktur elegant oder rustikal – je nach Stil. Außerdem sparen sie Ressourcen, weil sie wiederverwendet werden, anstatt neue Plastikspender zu kaufen.
• Nachhaltig: Upcycling spart Material und reduziert Müll.
• Individuell: Jede Glasgröße oder -form ergibt einen einzigartigen Seifenspender.
• Kostenersparend: Kein Neukauf nötig, nur ein paar kleine Zubehörteile.
• Dekorativ: Rustikal, modern oder minimalistisch gestaltbar.
So wird aus einem einfachen Glas ein funktionales Accessoire, das gleichzeitig das Badezimmer verschönert.
Schritt für Schritt: Seifenspender aus Konservenglas
1. Vorbereitung
Zuerst werden die Gläser gründlich gereinigt und alle Etiketten entfernt. Warmes Wasser, Spülmittel oder ein wenig Essig lösen Klebereste. Danach das Glas gut trocknen lassen.
2. Pumpaufsatz anbringen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Glas in einen Seifenspender zu verwandeln:
• Pumpaufsatz aus Metall oder Kunststoff: Der Deckel des Glases wird vorsichtig durchbohrt, der Pumpaufsatz eingesetzt und befestigt.
• DIY-Pumpe: Alternativ kann eine alte Seifenpumpe aus einem Kunststoffspender wiederverwendet und auf das Glas montiert werden.
Wichtig ist, dass der Pumpmechanismus fest sitzt, damit das Seifenwasser nicht ausläuft.
3. Befüllung
Jetzt das Glas mit Flüssigseife füllen. Dabei kann handelsübliche Seife genutzt werden oder eine selbstgemachte, z. B. mit ätherischen Ölen für Duft und Pflege.
Gestaltungsideen
Konservengläser lassen sich ganz nach Geschmack gestalten:
• Rustikal: Juteband, Kordel oder Holzlabel um den Hals des Glases binden.
• Modern: Klare Gläser, minimalistischer Pumpaufsatz, neutrale Farben.
• Farbenfroh: Glas bemalen oder mit wasserfesten Stickern dekorieren.
• Personalisiert: Mit Initialen oder kleinen Botschaften verzieren.
So entsteht ein Seifenspender, der nicht nur praktisch, sondern auch ein Hingucker ist.
Praktische Einsatzmöglichkeiten
Die Seifenspender aus Konservenglas sind vielseitig einsetzbar:
• Badezimmer: Für Handseife, Shampoo oder Duschgel.
• Küche: Für Spülmittel oder Handseife am Waschbecken.
• Gäste-WC: Als stilvolle, persönliche Lösung.
• Geschenkidee: Selbstgemachte Flüssigseife im dekorativen Glasspender.
Besonders praktisch ist, dass sie stabil stehen und leicht nachfüllbar sind – perfekt für den täglichen Gebrauch.
Nachhaltigkeit bewusst leben
Alte Konservengläser als Seifenspender zu nutzen, ist ein einfaches Beispiel für nachhaltiges Handeln im Alltag. Es zeigt, dass funktionale Lösungen nicht teuer oder umweltschädlich sein müssen. Durch Upcycling werden Ressourcen geschont und Produkte erhalten ein zweites Leben. Gleichzeitig fördert es Kreativität und bewussten Umgang mit Alltagsgegenständen.
Inspiration für Variationen
Damit die Idee immer wieder neu umgesetzt werden kann:
• Mehrere Gläser kombinieren: Unterschiedliche Größen für Seife, Shampoo und Lotion.
• Etiketten: Beschriften, z. B. „Handseife“, „Shampoo“ oder „Lotion“.
• Duftpumpe: Flüssige Seife mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Zitrone.
• Buntes Wasser: Flüssigseife mit Lebensmittelfarbe oder Glitzer für Kinder.
Jede Variante lässt sich individuell an Badezimmerstil und persönliche Vorlieben anpassen.
Fazit
Konservengläser sind mehr als einfache Aufbewahrungsbehälter – sie lassen sich mit wenigen Handgriffen in praktische, nachhaltige und dekorative Seifenspender verwandeln. So entsteht Ordnung, ein stilvoller Akzent im Bad und ein bewusstes Upcycling-Projekt, das Ressourcen schont. Wer alten Dingen eine neue Funktion gibt, verbindet Alltagstauglichkeit mit Kreativität und Umweltbewusstsein – und zeigt, dass nachhaltige Lösungen nicht nur praktisch, sondern auch schön sein können.
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